Handyvertrag Vergleich – Was muss man beachten?

Freischaltungskosten

Viele Provider beispielsweise die o2 Tarife locken mit einer günstigen Grundgebühr, Handys, Spielekonsolen und vieles mehr. Meist kommt dann bereits auf der ersten Rechnung die erste große Überraschung: die Freischaltungskosten oder auch Aktivierungsgebühr genannt. Diese Gebühr kann je nach Netzbetreiber unterschiedlich hoch ausfallen und wird im Verkaufsgespräch oft nicht deutlich genug erwähnt. Wer also genau wissen möchte, welche Kosten auf ihn zukommen, der sollte vor der Unterzeichnung des Vertrages nach diesen Extrakosten fragen.
Außerdem gibt es sehr häufig Aktionen, bei denen Kunden keine Aktivierungsgebühr bezahlen müssen. In einige Fälle kann man durch gutes Verhandlungsgeschick vereinbaren, dass der Verkäufer auf die Aktivierungskosten verzichtet.
Aktivierungsgebühr, Freischaltungskosten, erste Rechnung

Gebühren für Gespräche im und ins Ausland

Ein weiteres Details, das man sich vor Vertragsabschluss ansehen muss – vor allem, wenn man viel im oder ins Ausland telefoniert – sind die Gebühren für ebendiese Gespräche. Da sich nur wenige Kunden die Mühe machen diesen Teil eines Tarifs genau zu vergleichen, machen die Provider hier ein gutes Geschäft, da sie wissen, dass nahezu jeder Kunde sein Handy auch in den Urlaub mitnimmt.
Auf der anderen Seite gibt es Provider, die besonders günstige Konditionen vor allem in das ausländische Festnetz anbieten. Zum Teil wird hier für Gespräche in die EU nicht mehr verrechnet als für innerdeutsche Gespräche.
Roaminggebühren, telefonieren im und ins Ausland, versteckte Gebühren

Lockangebote genau durchleuchten

Alle Netzbetreiber kochen nur mit Wasser und machen am Ende des Tages in der Regel ein gutes Geschäft. Daher ist es wichtig zu wissen, dass all die tollen Geschenke, die man zu Vertragsbeginn “geschenkt” bekommt unterm Strich selbst bezahlen muss. Einige Handyprovider werben mit exklusiven Notebooks und Spielekonsolen und so manch ein unvorsichtiger Kunde kann sein Glück kaum fassen. Doch wenn man die zu bezahlende Grundgebühr mit der Vertragsdauer in Monaten multipliziert, so sieht man wie viel der Provider für die vermeintlichen Geschenke kassiert!